Winterzeit

Im Nebelbett schläft noch das Land; hier hegt der Wintermorgen Träume. 

Es schenkt der Raureif ihm sein Pfand. Dort, wo kein Vogel singt, kein Eichhörnchen jetzt springt, 

bemalt er fröstelnd kahle Bäume. Im hellen Sonnenglanz erwacht, ein Zaubermärchen die Gefilde in filigraner,

weißer Pracht. Ein Funkeln leuchtend spricht, und lächelnd hier im Licht erlebst du nun des Winters Milde.
(Text von Ingrid Herta Drewing)