Milchstrasse

Ich kann mich nicht daran erinnern, schon einmal jemanden kennen gelernt zu haben, der sich von der Faszination der Milchstraße vollkommen unbeeindruckt gezeigt hätte. Die Verbundenheit, die wir zu den Milliarden Jahre alten und Lichtjahre entfernten Objekten empfinden können, mutet fast schon hypnotisch an. Wir wollen die Milchstraße fotografieren! Wir wollen festhalten, was wir sehen.

Natürlich können wir nicht die ganze Galaxie fotografieren, da wir in ihr leben; der berühmte weiße Lichtstreifen, der den Nachthimmel so stark dominiert, ist eigentlich das Licht von Milliarden Sternen, deren Licht aus unserer Perspektive betrachtet verschmilzt und nur gelegentlich von Staub- und Gaswolken verdunkelt wird. Was wir also wirklich sehen, ist eine kleine Seitenansicht der Scheibe dieser Galaxie.

 

Auch wenn die Entfernung zwischen uns und dem Sternenhimmel für die bemannte Raumfahrt derzeit noch unüberwindbar ist, genügt es uns meistens schon mit einem einfachen Teleskop bewaffnet draußen in der Dunkelheit zu stehen. Damit beobachten wir dann stundenlang den Himmel – und staunen. Davon abgesehen haben wir uns bisher auf die atemberaubenden Fotos verlassen, die uns die Wissenschaft zur Verfügung stellt. Zum Glück müssen wir den ganzen Spaß nicht mehr allein den Vollzeit-Astronomen überlassen. Dank allgemein verfügbarer und technisch fortschrittlicher DSLRs oder DSLMs kann heute jeder die Milchstraße fotografieren. Denn sie ist eines der wohl am leichtesten und zugleich eindrucksvollsten Motive im Universum.

 

Selber probieren macht Freude....

 

Nicht knipsen sondern fotografieren.


Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.

(Antonie de Saint-Exupéry)


Kaum macht man es richtig,

schon klappt es.

(Stephan Wiesner)


Ein Foto nimmt man nicht auf,
man macht es.

(Ansel Adams)


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